Sauerland-Museum zeigt moderne Höhlenmalerei

Über den Nachbau einer begehbaren Steinzeithöhle hatte ich schon berichtet. Nun ist auch die zweite Etappe geschafft: die szenische Gestaltung der Höhle. René Büttner und Michael Schmidt, zwei Künstler aus Erfurt, waren eine Woche auf der Baustelle, um der Höhle mit dem Pinsel den letzten Schliff zu geben. Spannend ist es geworden. Die beiden Kreativen haben das Thema Höhlenmalerei ganz neu interpretiert. Modern eben!

Das Leben auf der Baustelle sind René Büttner und Michael Schmidt gewohnt, die beiden haben einen handwerklichen Hintergrund. Michael Schmidt ist ursprünglich Steinmetz, Renè Büttner Maler und Lackierer. Seit etlichen Jahren bestreiten sie ihren Lebensunterhalt von der Kunst. Obwohl es sich im Sauerland-Museum um eine Auftragsarbeit handelte, ließen die Vorgaben den beiden großen Spielraum: In einer Tundrenlandschaft sollte die Höhle liegen, Temperaturen um den Gefrierpunkt, im Hintergrund Hügel. Der eine oder andere Neandertaler darf durchaus die Szene beleben. Und ein Höhlenbär sollte dabei sein.

Manchem Besucher mag der geduckte Bär bedrohlich erscheinen, manchem vielleicht ein Schmunzeln entlocken. Wir alle finden das Ergebnis sehr gelungen. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

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