Unbedingt anschauen – Die Museumsbrücke wird eingesetzt

Kommende Woche wird es spannend. Dienstagvormittag wird die Brücke, das verbindende Element zwischen dem Alt- und Neubau, geliefert. Über diese Brücke werden künftig die Besucher gehen, die die Sonderausstellungen besuchen. Die mehr als 100 Tonnen schwere Brücke wird bis mittags aus einzelnen Fertigelementen zusammengesetzt. Zu diesem Zweck wird die Ruhrstraße von 06.00 bis 14.00 Uhr gesperrt.

Aufgrund der topografischen Lage besteht zwischen dem historischen Museumsgebäude am Alten Markt und dem neuen Erweiterungsbau an der Ruhrstraße ein Höhenunterschied von 15 Meter. Diese Höhe muss überwunden werden. Aber nicht nur der Höhenunterschied ist eine Herausforderung. Durch die Beschaffenheit des Hangs besteht zwischen den beiden Museumsgebäuden ein vertikaler Versatz von gut 12 Meter. Das heißt, der Museumsbesucher wird künftig in 15 Meter Höhe über eine 12 Meter lange Brücke gehen und betritt dann den Sonderausstellungsbereich. Von der Brücke aus hat er einen Blick auf die Ruhr in Richtung Südosten. Am Ende des „Tunnels“ schaut er durch ein Panoramafenster auf die Arnsberger Neustadt (siehe Beitragsbild).

Mit dem Übergang vom Landsberger Hof zum Neubau erhält das Sauerland-Museum ein Alleinstellungsmerkmal. Denn das Regionalmuseum des Hochsauerlandkreises ist das einzige Museum, dass man zunächst ebenerdig betritt, dann vom Erdgeschoss in das Untergeschoss geht oder mit dem Aufzug fährt und schließlich im Obergeschoss des Erweiterungsbaus ankommt.

Im Untergeschoss (Erlebnisbereich Ritter) dockt die Brücke Dienstag an.

Beitragsbild: Bez & Kock, Stuttgart

 

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