Start für den Neubau – Die ersten Wände stehen!

Die ersten Wände des Museumsneubaus stehen. Auch wenn bislang nur die Außenmaße des Treppenhauses erkennbar sind, bekommt man doch schon einen kleinen Eindruck von der Größe des neuen Gebäudes. Und man kann die Höhe des ersten Geschosses erkennen. Denn dieses ist identisch mit der Höhe der bislang aufgestellten Wände.

Zunächst werden die Wandelemente mit einem Anstrich versehen. Dieser schützt die Außenwand vor Feuchtigkeit. Aus energetischen Gründen wird anschließend eine Wärmedämmung angebracht.

Die Doppelwandelemente werden, sobald sie an ihrem zugedachten Platz stehen, mit Ortbeton angefüllt. Als Ortbeton bezeichnet man Beton, der vor Ort auf der Baustelle verarbeitet wird. Die Betonierung erfolgt mit einer Schichthöhe von einem Meter horizontal, damit die Last, die auf den Fußpunkt der Bodenplatte drückt, diese nicht auseinanderbricht. Um eine kraftschlüssige Verbindung herstellen zu können, werden die in der Bodenplatte verankerten Anschlusseisen in das Innere der aufgestellten Betonwand geführt.

Nur mithilfe eines Hubwagens kann man die gesamte Wand bearbeiten.

Die Zick-Zack-Form der Bodenplatte zeigt die Position der bodentiefen Fensterelemente an.

Die Doppelwandelemente werden später mit Ortbeton gefüllt. Direkt vor der Stützwand sieht man die im Boden verankerten Anschlusseisen.

Im Vordergrund sieht man die Lagerung des Schalmaterials und der Bewehrungsleisten.

Hier sieht man die Innenwand des Treppenhauses.

Die Schalung der Innenwand wird auf der Baustelle hergestellt.

 

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