Oh wie süüüüüüüß!

So manch ein Zoobetreiber mag sich in der letzten Woche gefragt haben, wer wohl die größeren Augen nach monatelanger Schließung macht: die Tiere, die sich über Besucher wundern, oder die Besucher, die die niedlichen Tierbabys bestaunen. Das hätten auch wir uns fragen können. Schließlich stehen Mammut, Wollnashorn & Co. seit Anfang November auf ihren Eisschollen und warten auf Steinzeitjäger und Beerensammler.

Egal ob Zoo- oder Museumsbetreiber, alle freuen sich, dass endlich Besucher in den Häusern und auf dem Gelände sind. Der Enthusiasmus ist so groß, dass wir am liebsten jeden einzeln begrüßen würden. Das wäre bei 400 Gästen in der Eröffnungswoche allerdings weder möglich noch erlaubt gewesen.

Seit letzten Dienstag ist das Sauerland-Museum wieder geöffnet. Die Besucher standen zwar nicht sofort Schlange – in den ersten drei Tagen kamen die Gäste eher verhalten -, aber schon am Freitag zog die Zahl an. Am Wochenende war die Kapazitätsgrenze mit 60 Besuchern im ganzen Haus fast erreicht – die Sonderausstellung war sogar ausgebucht – und auch für die kommenden Wochenenden sind schon viele Time Slots gebucht.

Auch wenn die Museen zusammen mit der Gastronomie im November als Erste geschlossen wurden, sind sie jetzt vielleicht kleine Gewinner. Man spürt, wie dankbar die Menschen dafür sind, dass sie wieder Kultur genießen können, und wie glücklich es macht, ein wenig Balsam für Geist und Seele zu erlangen. Für das letzte Quäntchen Glück fehlt nur noch ein Besuch im heimelig duftenden Museumscafé.

Damit auch Sie eine Eintrittskarte bekommen, melden Sie sich bitte per Email (sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de) oder telefonisch (02931 94-4444) und nennen uns Ihren Terminwunsch. Wir sprechen dann ein passendes Zeitfenster mit Ihnen ab.

Foto: Kaleidoskop Design

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