Der Kleinschnittger – Ein Schmuckstück für’s Foyer

Er war der Traum eines jeden Autofahrers, der Kleinschnittger. Sechs stattliche PS, Höchst-geschwindigkeit 70 km/h, ein Einzylinder mit 122 Kubikzentimetern Hubraum, Dreiganggetriebe. Ob in Creme mit schwarzen Ledersitzen oder in Rot mit hellen Sitzen, ob mit geschlossenem Verdeck oder gar ohne, der Kleinschnittger war immer einen Blick wert.

Zwischen 1949 und 1957 wurde der „Volkswagen aus dem Sauerland“ in Arnsberg hergestellt. Auf eine schwere Starterbatterie wurde verzichtet, man startete mit einem Seilzug. 1998 Autos verließen das Band, bis die Produktion eingestellt wurde.

Mit einem Verbrauch von 3 Litern auf 100 Kilometer und einem Preis von 2399 DM war er für viele Autofahrer erschwinglich. Wer sich einen gönnte, war sich neugieriger Blicke gewiss. Lediglich das Wenden war ohne Rückwärtsgang ein Problem. Es sei denn, man stieg aus, hob ihn hinten an und dreht ihn einfach um. Bei 150 kg Gewicht kein großes Problem.

Der Kleinschnittger bekommt im Museum einen exponierten Platz. Er wird zukünftig im Foyer ein echter Hingucker sein. Bis dahin ist der „Flitzer“ on tour. Im Museum DampfLandLeute in Eslohe kann er auch schon jetzt betrachtet werden.

 

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