Anna Frey über ihren neuen Arbeitsplatz im Sauerland-Museum

Bevor das Sauerland-Museum seine Türen wieder öffnet, möchte ich Ihnen gerne das gesamte Team vorstellen. Einige Kollegen sind schon lange dabei, andere kommen neu dazu. Los geht es heute mit Anna Frey. Die Diplom-Verwaltungswirtin arbeitet seit dem 1. Februar im Sauerland-Museum. Ich habe mit ihr über ihre Arbeit und Ihre Erwartungen an das neue Museum gesprochen.

Frau Frey, Sie sind neu im Team des Sauerland-Museums. Warum haben Sie sich für eine Tätigkeit im Museum entschieden?

Nach meiner Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung habe ich neun Jahre im sozialen Bereich gearbeitet. Als die Stelle einer Verwaltungswirtin im Sauerland-Museum hausintern ausgeschrieben wurde, war mein Interesse sofort geweckt. Da ich in Arnsberg lebe, habe ich die baulichen Veränderungen im Sauerland-Museum natürlich verfolgt. Es ist ein spannendes Projekt und ich freue mich, meinen Teil dazu beitragen zu können.

Wie sehen Ihre Aufgaben im Sauerland-Museum aus?

Derzeit bin ich überwiegend damit beschäftigt, die Projektleitung und die Museumsleitung bei den vielfältigen Aufgaben, die während des Umbaus anfallen, zu unterstützen. Hier bin ich vorwiegend im klassischen Verwaltungsbereichen tätig, wie z.B. Fördermittel beantragen bzw. abrufen, Rechnungen anweisen, Ausschreibungen vorbereiten, Verwaltungsvorlagen erstellen und die Finanzmittel überwachen. Hinzu kommen noch museumsspezifische Aufgaben, z.B. Bildrechte beantragen.

Werden diese Aufgaben sich mit der Aufnahme des Museumsbetriebs ändern? Wie stellen Sie sich zukünftig Ihren Arbeitsalltag vor?

Bis im nächsten Jahr der Neubau mit der August-Macke-Ausstellung eröffnet wird und darüber hinaus, werde ich sicherlich noch einige Zeit damit beschäftigt sein, Rechnungen anzuweisen, alle Fördermittel abzurufen bzw. die notwendigen Verwendungsnachweise zusammenzustellen. Parallel dazu fallen dann schon Aufgaben des normalen Museumsbetriebes an, die sicherlich sehr vielfältig sind. Das Schöne an meiner Arbeit hier ist u. a., dass der Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich ist, und das wird sich sicherlich nicht ändern, wenn das Museum wieder geöffnet ist.

Auch wenn Sie noch  nicht lange dabei sind: Was war bislang Ihre spannendste Arbeit bzw. größte Herausforderung?

Da ich bisher in einem ganz anderen Bereich tätig war, ist es für mich vor allem spannend, die Arbeit im musealen Bereich mitzuerleben. Von Kollegen und Bekannten wurde ich oft gefragt, ob es denn jetzt, wo das Museum noch geschlossen ist, überhaupt etwas zu tun gebe. Ich denke, dass Außenstehende oft keine genaue Vorstellung davon haben, welcher Aufwand damit verbunden ist, die Dauerausstellung neu zu konzipieren und gleichzeitig Planungen für die Sonderausstellungen voranzutreiben.
Die größte Herausforderung bestand für mich bisher darin, die Ausschreibung eines neuen Kassensystems vorzubereiten und in Zusammenarbeit mit der Vergabestelle durchzuführen und abzuschließen.

In diesem Jahr wird der Landsberger Hof mit der neuen Dauerausstellung eröffnet. Worauf freuen Sie sich am meisten bzw. worauf sind sie am meisten gespannt?

Ich kenne die alte Dauerausstellung noch aus meiner Schulzeit. Die neue Dauerausstellung präsentiert sich viel moderner. Das fängt damit an, dass die Räume farblich auf die Ausstellungsthemen abgestimmt sind, ohne dass der Charme des historischen Gebäudes verloren geht. Ein besonderes Highlight ist die begehbare Höhle mit den lebensecht aussehenden Neandertalern, die sicherlich gerade bei den jungen Besuchern äußerst beliebt sein wird. Persönlich freue ich mich besonders darauf, dass die Geschichte des Herzogtums Westfalen modern dargestellt und durch Medienstationen erlebbar gemacht wird.

So kurz vor der Zielgerade ist es doch sicher oft stressig. Schaffen Sie es immer abzuschalten?

In meiner Freizeit bin ich gerne in der freien Natur. Bei Unternehmungen mit meiner Familie oder beim Gärtnern kann  ich gut abschalten. Zudem mache ich als Ausgleich Pilates in einer Sportgruppe. Das tut mir sehr gut.

 

 

 

 

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